Hallo, nun. Das Protokoll der „Generalversammlung“, dazu die Aussagen von Herrn Güllix. gereichten mir für mein kurzes Statement. Clubmitglied war ich von 1985 bis Ende 2000. Ich war auf einigen JHV, hab auch brav Anträge gestellt, sie auch – wenngleich die Mannschaft im Saal stöhnte - vorgetragen. Stöhnte weil es Dinge betraf, die sich mit der Gesundheit befassten, dazu die Aufforderung diesbezüglich den Hintern zu bewegen. Logisch = das kostet Geld = logisch = das geht aber nicht. Selbstredend wurden, wie eigentlich bis aktuell, Anträge zur Verbesserung der Gesundheit des Leonbergers, abgelehnt. Nein, ich habe nicht geweint. J Und jeder der länger das Geschehen bei den „Leonbergerclubstrategen“ beobachtet wird gleichsam mir mit dem Kopf geschüttelt haben. Aktuell scheinen sich ein paar „Länder“ Gedanken zu machen, sich auch Gehör zu verschaffen. Das ist auch gut so. Das von Deutschland nichts kommt = in die Gegenwart und Vergangenheit schauen. Die Leut möchten ein bisserl „glänzen“ , doch na ja. Zudem. Ich hab den Eindruck, es gibt kaum Nachwuchs. Veraltet und verkrustet kommt mir der mittlerweile kleine Club daher. Wenn ich mir – ich muss mir halt auch mal wieder einen Überblick verschaffen- die Seiten der grau gewordenen Herrschaften ansehe. Hey. Das würde die Blechbüchsenarmee hoch erfreuen. Nicht der Leonberger als Lebewesen ist da gefragt. Nein, der Run auf das blitzende Blech. Da wünsche ich doch manchmal manchem die „ Analfurunkulose“. bzw. perianalen Fisteln. Vielleicht wird dann das Blech unwichtiger, die Augen, Ohren geschärfter für den Leonberger Hund, nicht für die eigene Eitelkeit. Sicher. Das ist böse. Nur hab ich leider zu oft erleben müssen, was es heißt mit ansehen zu müssen, wenn das vierbeinige Familienmitglied leidet. Ich hab halt diese blödsinnige Art und Weise diese Tierchen als Lebewesen ernst zu nehmen. Ich habe vor kurzem testweise Anfragen gestellt an zwei Züchter und einen Zuchtwart bezüglich gesundheitlicher Probleme namentlich von mir aufgelisteter Leonberger. 1 Züchter schrieb das ihm nichts bekannt sei = Angabe war OK 1 Züchter meldete sich nicht, war wahrscheinlich wieder auf Pokaljagd. Züchtet aber auch erst seit locker einem Vierteljahrhundert. Ein Zuchtwart aus einem Teil- mir wolle ja nicht das er geärgert wird – des Westens der Republik ging sofort auf Tauchstation. Alle drei sind mir persönlich bekannt. Das Verhalten sich an nichts erinnern zu wollen, Kopf in den Sand stecken, ist nicht sonderlich neu. Auch nicht neu ist die dann folgende Maßnahme keinen Leonberger aus solch einem ungesunden Umfeld zu kaufen. Wenn die Talerchen weniger werden kommt Bewegung hinein. Was letztendlich alles auf den richtigen Nenner bringt. Nicht der Leonberger, sondern der zu erwirtschaftende Profit daraus ist wichtig. Auszunehmen bei Allem die Züchter die sich wirklich mühen. Nur was sollen sie tun bei der Gier nach Profit rundherum? Den Verein anmahnen z.B.: Die Ordnungen korrekt auszulegen. Profitorientierte „Züchter in die Freiheit“ entlassen. Gesundheitliche Aspekte in den Vordergrund schieben. So wie es die Zuchtordnung verlangt. Den Vorstand in die Pflicht nehmen Satzungen und Ordnungen ordnungsgemäß umzusetzen. Die Dinger gibt es in deutscher Sprache. Es ist alles schon schriftlich fixiert. Um wem es nicht passt soll halt gehen. Ich für meinen Teil werde irgendwann wieder einen, wenn nicht zwei Leonberger hier herumsausen sehen wollen. Und da ich seit Jahren, im Rahmen der Zucht, dem derzeitigen Treiben keinen Euro gönne, wird es wohl wieder irgendein „Wegwerfleo“ sein. VG Uwe Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen
Ovid
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