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-Leobaer-


Moderator
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Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 02 Sep. 2011 21:34
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Hallo liebe Leonbergerfreunde, nun liegt sie vor, die seitens Pro-Leonberger initiierte Auswertung der von uns zur Verfügung gestellten Daten, in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Sommerfeld-Stur, UNI Wien, in Form einer Diplomarbeit, verfasst von Frau Angela Zaminer. Trotz mancher Befürchtungen über unsere Intention wird nun auch hoffentlich dem Letzten ersichtlich, dass es uns definitiv darauf ankommt, dem Leonberger Hund, seiner Gesundheit und seiner Vitalität zu dienen. Aus der hier nun vorliegenden Arbeit geht eindeutig hervor, wo beim Leonberger die gesundheitlichen Knackpunkte liegen. Um diese Erkenntnisse zu untermauern, wurden weitere Quellen zu Rate gezogen, welche mit unseren Erkenntnissen übereinstimmen. Gleichsam werden auch der DCLH und weitere Leonbergervereinigungen aufgefordert, die bekannten Schwachpunkte der Rasse zu bekämpfen, ob nun Krebserkrankungen (hierbei auffällig der Knochenkrebs), Herz, -Kreislauferkrankungen oder PN, etc. Bei letzterer zeigt sich bereits Bewegung, die hoffentlich Schlussfolgerungen nach sich zieht, die zu positiven Ergebnissen führen. Hervorgehoben und lobend erwähnt wird die eingeführte Deckbeschränkung für Rüden. Ein erster Schritt um das Inzuchtniveau zu senken, den auch wir positiv sehen. Der Hund ist keine Ware, er ist ein lebendiges Wesen, nach den Erkenntnissen aus der kognitiven Ethologie ausgestattet mit der Befähigung, zu denken und zu fühlen. Das allein ist schon ein ethischer Grund, verantwortungsbewusst für ihn zu handeln. Wir freuen uns über das Zustandekommen der Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Sommerfeld-Stur und dieser Diplomarbeit, die hoffentlich in der Gesamtheit verstanden und verinnerlicht wird. Es wäre toll, wenn sie die Basis für eine Bereitschaft zum Umdenken und zum Einleiten weiterer Schritte zur Verbesserung der Zucht wäre. Für den Leonberger Hund! Wir bitten auch weiterhin alle Leonbergerfreunde um Übermittlung von Infos bezüglich Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, Todesursache und Alter ihrer Leonberger zum Zeitpunkt des Todes, etc. Denn nur mittels fortlaufender Erfassung und Bewertung lässt sich ein realistisches Bild erstellen und so auf Strömungen hinweisen, die negativen Einfluss haben auf die Gesundheit und Lebenserwartung der Rasse. Pro-Leonberger Hans Weigel, Uwe Hermann Hier die Studie im PDF-Format

Lesen und Weitergabe erwünscht  Link zum PDF-Dokument: www.pro-leonberger.com/leonberger-studie-2011.pdf Wir danken Frau Angela Zaminer und Frau Prof. Dr. Irene Sommerfeld- Stur für ihre Unterstützung
"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich."
(Fürst Bismarck)
Geändert von -Leobaer- am 3.Sep.2011 20:33
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nott1

Gelehrter
168 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 07:39
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Hallo Hans, hallo Uwe, leider kann ich die Datei nicht öffnen. Wenn ich auf das Bild klicke, kommt das Deckblatt und dann wird der Ladevorgang abgebrochen mit dem Hinweis "Datei beschädigt und kann nicht repariert werden". Gehe ich auf den link, kommt "Es ist ein Fehler aufgetreten" und ich werde gleich auf die homepage weitergeleitet. Hat das sonst noch jemand? Möglicherweise liegt es ja auch an meinem Rechner. Schade, ich war schon so gespannt, als ich gerade die Seite öffnete. Viele Grüße Marion
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-Leobaer-


Moderator
1133 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 08:14
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Hallo Marion
Der Textlink war fehlerhaft, aber auf dem Bild müsstest du die Datei öffnen können. Versuche doch mal Rechtklick und Datei speichern unter... Öffne sie dann offline auf deinem Rechner.
VG Hans und Hundebande
"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich."
(Fürst Bismarck)
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nott1

Gelehrter
168 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 08:52
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Hallo Hans, danke, jetzt klappt es. Dann werd ich mal... Gruß Marion
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nott1

Gelehrter
168 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 09:45
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Hallo, so, ich hab‘s gelesen. Wenn mich manche wissenschaftlichen Formeln auch überfordert haben, fand ich die Studie sehr interessant. Zum Beispiel, dass der Inzuchtfaktor im Vergleich zu anderen Rassen beim Leo recht niedrig ist und er sich inzwischen sogar verbessert hat (um erstmal was positives zu erwähnen). Erstaunlich fand ich, dass Kastraten eine deutlich längere Lebenserwartung haben, und zwar besonders die, die erst in der zweiten Lebenshälfte kastriert wurden. Das erklärt, warum unsere Lea mit ihren 12,5 Jahren immer noch so fit ist. Leider lässt sich kein Zusammenhang zwischen Inzucht und der sinkenden Lebenserwartung herstellen. Die Ursachen für die (Krebs)Erkrankungen müssen dann woanders gesucht werden. Dass die realtiv geringe Lebenserwartung der Riesen mit dem schnellen Wachstum im ersten Lebensjahr zusammenhängt, erscheint mir logisch. Umso mehr Achtsamkeit muss man wohl auf dieses erste Jahr verwenden. Und erstaunt hat mich, dass es im Vergleich zu Rassehunden und Mixen keinen deutlichen Unterschied in der Lebenserwartung zugunsten der Mixe gibt. Dass Mischlinge älter werden ist wohl nur gefühlt so.
Hans und Uwe: vielen Dank an euch, dass ihr das in die Wege geleitet habt. Das war sicher eine Menge Arbeit. Was kostet sowas eigentlich? Gibt es einen "Pott", wo man sich gfls. beteiligen kann? Lieben Gruß Marion
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-Leobaer-


Moderator
1133 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 10:11
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Hallo Marion
Was so etwas kostet ? - Eine Menge Arbeit und wertvolle Zeit. Einen Pott haben wir nicht. Wofür auch? Für Geld bekommen wir das nicht, was wir möchten  Beteiligen? - Sammle z.B. Informationen, soweit es möglich ist und bleib wie du bist 
VG Hans und Hundebande
"Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich."
(Fürst Bismarck)
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Ihli

Siedler
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 10:13
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Hallo Hans, bekomme die Datei leider nicht auf, auch mit Rechtsklick nicht. Gruß Heidi
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
Arthur Schopenhauer |
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Nela_now


Bürger
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 10:21
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Hallo Hans, habe das Ganze mit grossem Interesse erst mal überflogen und werde die Studie heute Abend in Ruhe lesen. Ein erstes Fazit: noch gravierender als den auf Seite 49, wahrscheinlich von Dir gelb gemarkerten Satz, finde ich den Satz, der direkt darauf folgt. " Diese Feststellung lässt darauf schließen, dass Leonberger durchaus ein hohes Alter erreichen können sofern sie nicht an einer der in der Rasse häufig auftretenden Erkrankungen frühzeitig sterben. "
Lässt uns das noch hoffen? VG Konny mit Pan, Laîche, Olivia, Birdie, SuSu und Noah im Herzen
Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
(Maxim Gorki)
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Balou2008


Adeliger
416 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 03 Sep. 2011 11:20
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Hallo, ein Auszug aus der Diplomarbeit besagt: Da jedoch die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens von zwei Defektgenen und somit das Auftreten von Erbkrankheiten durch Inzucht beträchtlich erhöht wird, ist die korrekte Auswahl der Elterntiere wesentlich für die Vermeidung von negativen Auswirkungen der Inzucht (RÄBER, 1995). Inzucht ist nicht für das Entstehen von Erbkrankheiten verantwortlich, bringt diese aber zum Vorschein. Ingezüchtete Tiere weisen eine geringere genetische Varianz als nicht ingezüchtete Tiere auf, was zu einem Verlust der Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umwelteinflüsse führt. Die allgemein als Inzuchtdepression bezeichneten Auswirkungen, sind vor allem erhöhte Krankheitsanfälligkeit, sowie verminderte Lebenserwartung, Vitalität und Fruchtbarkeit (WACHTEL, 1997; SOMMERFELD – STUR, 2011). Ein Zusammenhang zwischen der Inzucht bez. Vitalität/Gesundheit besteht somit. Hinzunehmen müsste man nun noch alle Umweltfaktoren. Bez. der rassespezifischen Erkrankungen beim Leonberger wird hervorgehoben das hier anzusetzen ist. Das heißt Erfassung auftretender, erblich bedingter, gesundheitlicher Probleme, fachliche Bewertung und natürlich zur Not Zuchtverbot der betroffenen Hunde evtl., je nach fachlicher Einschätzung auch deren Nachkommen. Das mag hart klingen, doch notwendig um Probleme in den Griff zu bekommen. Jahrzehntelang ist leider nichts getan worden. Deshalb wird es gleichsam Zeit brauchen den Leonberger wieder in ein gesünderes Fahrwasser zu bringen. Jeder Leonbergerhalter, Leonbergerzüchter ist gefragt offener mit aufkommenden Problemen umzugehen. Diese zu melden, Daten zur Verfügung zu stellen. Auch wir werden weiterhin fleißig sammeln und Rückschlüsse durch kompetente Stellen erarbeiten lassen. Leider, das muss ich ansprechen ist bislang, in zum Teil ellenlangen (in diversen Foren) fruchtlosen Diskussionen, mit zum teil abstrusen Darstellungen, immer wieder versucht worden die Datenerfassung zu erschweren. Auch mittels unrichtigen Angaben. Zudem mit Gedankenmodellen die einer gewissen Naivität entsprungen zu sein scheinen. Ich hoffe dass so einigen klar wird dass wir kein Interesse daran haben irgendwelche Märchen zu erzählen. Dafür ist mir/uns der Leonberger Hund zu wichtig. Ich hoffe dass unsere netten Gegenspieler evtl. begreifen. Wir arbeiten weiter. In Ruhe, akribisch, ohne uns irritieren zu lassen. VG Uwe . Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt mit Mut zu beschützen
Ovid
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nott1

Gelehrter
168 Beiträge
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RE: Erstes Ergebnis unserer Gesundheitsumfrage, 04 Sep. 2011 09:11
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Guten Morgen, Uwe: hoffen wir, dass dein Appell nicht ungehört verhallt. Das größte Problem beim Sammeln der Daten wird die Ehrlichkeit sein, sagte mir jetzt eine Züchterin. Falsche Angaben über die wahren Todesursachen zu machen, um selbst als toller Züchter darzustehen, ist wieder mal äußerst kurzfristig gedacht. Es schadet der Rasse und am Ende demjenigen selbst. Außerdem ist es Betrug - am Hund und am Käufer. Es ist doch jetzt schon so, dass viele Leute sich zu Hauf Billigwelpen an den Grenzen zu Osteuropa kaufen. Die Welpen sind meist krank an Körper und Seele. Egal - erstmal hat man nur einen Bruchteil dessen gezahlt, was ein Rassehund vom VDH kostet. Bei der gegenwärtigen Situation frage ich mich allerdings, worin ist der hohe Preis noch begründet, wenn die Qualität des "Produktes Hund" vom hochgelobten Züchter nicht mehr stimmt? Ganz krass gerechnet - wenn ich mir für 1200€ einen Hund kaufe, der mit hoher Wahrscheinlichkeit Krankheiten mitbringt, die ihn mit 5/6 Jahren das Leben kosten, ist der Wertverlust höher als bei einem Auto. Noch mehr, wenn ich aus dem Welpen einen Zuchthund gemacht habe. Ich hoffe ja immer noch, dass nicht ausschließlich das Geld der Grund dafür sein wird, Änderungen herbeizuführen, die dem Leonberger wieder auf die Sprünge helfen. Die Erfahrung zeigt leider - so wie in vielen anderen Bereichen auch - dass es immer mehr nur darum geht. Hab gerade erst einen Film über den Haustierhandel gesehen. Mit welcher Missachtung vor der Natur Menschen mit (streng geschützten) Tieren Handel treiben, macht mich fassungslos. Die Gier nach dem Besonderen ist wohl unersättlich. Im Grunde könnte es mir - uns, den Hunden - ja auch egal sein, was der Grund war, der eine Besserung herbeigeführt hat. Das Schlimme ist nur, wenn keine Einsicht vorhanden ist, ist die Änderung nicht nachhaltig. Denn sie wird jederzeit zugunsten des Kommerzes auch wieder umgestoßen.
viele Grüße Marion
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